Hôtel Ristorante Crabun

Wanderungen im Aosta Tal

Strada dei vigneti

Unser Tal ist reich an beeindruckenden Orten welche beim Besucher starke Eindrücke hinterlassen.
Nachfolgend zeigen wir Ihnen einen kleinen Ausschnitt der vielen Sehenswürdigkeiten und Traditionen, welche unser Tal und die Region bieten.

Pont Saint Martin

Castello Baraing, sede della Settima Comunità Montana

Ist ein kleines Städtchen das auf 345 m Seehöhe liegt, fast 4000 Einwohner hat, an das Piemont grenzt und der Eingang zum Aostatal bildet.
Das berühmteste Bauwerk der Ortschaft ist eine spektakuläre Brücke aus römischer Zeit.
Diese berühmte Konstruktion bezeugt das frühere Vorhandensein der antiken Handelsstrasse nach Gallien, die an diesem Ort vorbeiführte. Die 23 Meter hohe und fünf Meter breite und einbogige Steinbrücke war bis zum Jahre 1831 der einzige Übergang für Reisende im Tal.
Die Legende erzählt, dass die Brücke vom Teufel gebaut wurde, den der heilige St. Martin geschickt hereinlegte. (siehe Link Legende der Brücke)
Pont Saint Martin gehörte einst zum Besitz der Freiherren von Saint Martin aus dem Geschlecht der Bard, dessen Name später an das Haus Savoyen fiel.
Das Dorfbild wird malerisch von den Überresten der alten Burg der Freiherren von Bard aus dem Jahre 1200 dominiert, die sich auf einer Anhöhe am Eingang des Valle Di Gressoney befindet.
Der historische Karneval ist der älteste seiner Art in dieser Region. Es werden alljährlich verschiedene historische Persönlichkeiten aus der Dorfgeschichte präsentiert. Besonders charakteristisch ist ein Wagenrennen und ein Umzug in historischen Kostümen der zu Pferde durch die Strassen der Altstadt führt. Am Mittwochabend enden die Festivitäten mit dem Verbrennen der Figur des Teufels unter der Brücke.
Pont Saint Martin bietet die Möglichkeit, Freizeit an der frischen Luft, inmitten von viel Grün, jahrhundertealten Kastanien und Birkenwäldern am Bousc Dare oder in den Parks am Ufer des Lys zu verbringen. Erwähnenswertsind auch die Ausflüge nach Suzey (Ivery) wo sich die Ruinen einer alten Burg und das Naturreservat am Weiher Oley befinden, und zum Monte Parassone 1799 m, von wo aus man eine herrliche Aussicht auf das gesamte Tal hat.
Die Kirche aus dem Jahr 1500 sowie das Museum der Holzschnietzereien "Cristiano Nicoletta" sind ebenfalls eine Besichtigung wert.

Valle Gressoney

Gressoney ist eine Talschaft südlich des Monte-Rosa-Massivs in der italienischen Region Aostatal. Sie besteht aus zwei Gemeinden, Gressoney-La-Trinite (1624 m ü.M.) und Gressoney-Saint-Jean (1385 m ü.M.), wobei La-Trinite das zuoberst im Tal gelegene Dorf ist und Saint-Jean das größere der beiden.
Außerhalb der Gemeinde weiter talabwärts im südwärts verlaufenden Val de Gressoney liegen noch die Ortschaften Gaby und Issime . Das Tal wird durchflössen vom Torrente Lys, der unweit der schweizerischen Grenze dem Lysgletscher entspringt und bei Pont-Saint-Martin in die Dora Baltea mündet.
Gressoney ist eine traditionell deutschsprachige Gemeinde, deren Bevölkerung ab dem 12. Jahrhundert vom schweizerischen Zermatt her über den Theodulpass und durch das oberste Val d'Ayas in das Tal der Lys eingewandert war. Ein Teil der Bevölkerung (in der älteren Generation der weitaus größere Teil) spricht noch heute Walserdeutsch, das heißt eine dem Höchstalemannischen zuzurechnende deutsche Mundart. Daneben ist heute das Italienische stark verbreitet. In Issime (im lokalen Dialekt Eischeme ), einer sich weiter unten im Lystal befindlichen Gemeinde, wird z.T . ebenfalls eine Mundart des Walserdeutschen gesprochen, wobei sich die Gressoneyer und die Issimer Mundart derart stark unterscheiden, dass sie von je der Bevölkerung des anderen Dorfes für unverständlich gehalten wird. In Gressoney wurde früher neben dem Dialekt auch die deutsche Hochsprache gepflegt.
Seit dem Mittelalter waren die Gressoneyer Männer als Krämer und Hausierer bekannt, die während des Sommers die Märkte und Messen in der Schweiz und in Deutschland besuchten. Dadurch konnte die Verbindung mit dem deutschen Sprachraum auch während der sog. Kleinen Eiszeit erhalten werden, als der im Mittelalter eisfreie Theodulpass von Gletschern bedeckt wurde. Die Italianisierung hat erst unter Mussolini und mit dem Aufkommen des Wintertourismus stark zugenommen, zwischen 1939 und 1946 trugen die beiden Ortsteile zudem die italianisierten Namen Gressonei La Trinitä und Gressonei San Giovanni. Die heutige Sprachsituation ist geprägt von einer starken Zwei- bzw. Mehrsprachigkeit mit einer Dominanz des Italienischen.
Langlaufbegeisterte finden hier eine schöne Rundloipe welche Issime mit Gaby verbindet.

Valle di Champorcher

Le bovine valdostane pascolano sui verdi prati<br /> della Valle di Champorcher

Das 1427 Meter hoch gelegene Dorf gibt dem Tal seinen Namen.
Der Ortskern hat seine alten Eigenarten bewahrt, die auf die Feudalherrschaft zurückzuführen sind: Er fügt sich um die Burg der Freiherren des Gebiets, von der nach ihrer Zerstörung im Jahre 1212 nur ein mit Zinnen versehener Turm übrig geblieben ist.
Auf den Ruinen der Burg wurde um 1400 die Kirche San Nicola errichtet, in der sich kostbare Altare befinden, die üppig mit Gold verziert sind.
In der Nähe der Kirche befindet sich ein kleiner Aussichtspunkt, von wo aus man die Wasserfalle der Ayasse beobachten kann, die sich spektakulär in die Schlucht stürzen. Im vergangenen 19. Jahrhundert war das Tal das bevorzugte Reiseziel des Königs Vittorio Emanuele II, der in Dondena seine königliche Jagdresidenz hatte.
In Champorcher kann man zusehen, wie Hanf zunächst in einem Holzwebstuhl zum Stoff für Betttücher, Handtücher, Tischdecken und Taschen wird, die dann von der Kooperative "Lou Dzeut " von Hand gesäumt und mit feinen Stickereien verziert werden.
Ein typisches Lebensmittel dieser Ortschaft ist ein Roggenbrot, das hier auch mit Kastanien, Kümmel und Trockenfrüchten angereichert und einmal im Jahr, am ersten Samstag im August, in den Gemeindeöfen der Ortsteile gebacken wird. Direkt aus dem Ofen hat es einen köstlichen Duft, es wird jedoch nicht frisch verzehrt, sondern auf Holzbrettern namens " Ratele " über mehrere Monate gelagert.
Wenn das Brot getrocknet ist, wird es mit einem Werkzeug namens " Copapan " (Brotschneider) in Stücke geteilt.
Von Champorcher aus erstreckt sich das Tal bis nach Dondena , um sich schließlich zu dem riesigen Talkessel zu öffnen, der vom Berg Rosa dei Banchi (3164 m.) dominiert wird. Den Abschluss des Tals bildet der Lago Miserin , einer der malerischsten Seen der Alpi Graie . Am Ufer des Sees befindet sich auch die Wallfahrtskirche Notre-Dame des Neiges , ein antikes Oratorium, das aufgrund der Wunder berühmt wurde, die sich bei einer Feier im Jahre 1630 zugetragen haben. Seit jeher ist dieser Ort zu einer Pilgerstätte geworden und gilt als heiliger Ort.
Hier beginnt auch der Höhenweg Nr. 2 des Aostatals : Es ist eine Wegstrecke, die in vielen Biegungen unterschiedliche Höhenmeter überwindet und nach Champorcher und Courmayeur führt.
Im Winter bietet das Skigebiet von Champorcher , das mit modernen Skiliften ausgestattet ist, über 20 Kilometer lange Pisten für den Abfahrtski.
Dieses Skigebiet liegt an den Hängen des Cimetta Rossa und bietet eine herrliche Aussicht auf den Kessel des Dondena-Tals und auf die über 3000 Meter hohen Gipfel des Rosa dei Bianchi und des Mont Glacier. Die Skilifte führen auf Pisten hinauf, an denen sich nur Fortgeschrittene versuchen sollten.
Ein leichteres Unterfangen ist dahingegen die Langlaufloipe am Cimetta Rossa , die mit den Hängen von Dondena verbunden ist.
In dieser unversehrten Umwelt können einige Gipfel mit den Skiern erreicht werden.

Valle der Monte Crabun

Die Route beginnt an der Siedlung Marine, einem Ortsteil von Perloz , den man über die asphaltierte Straße erreicht und welche von Pont-Saint Martin kommend Perloz , Marine und Pra miteinander verbindet. An den Häusern schlägt man einen Saumpfad ein, der teils auf der Straße und teils auf einem Weg verlaufend, die Dörfer Crestaz , Faye Dessous und Pesse Desot miteinander verbindet. In Richtung Norden weiter wandernd begibt man sich nach kurzer Zeit auf einen rechts abbiegenden Weg, den man, nachdem man an einer Felswand vorbei gegangen ist, wieder verlässt, um den üblichen Saumpfad in Richtung Croux und Pra wieder einzuschlagen. An der Siedlung Pra überquert man die Straße und wandert die Schlucht des Bergbachs Nantey hinauf, bis man die Almhütten von Pian und Ibec erreicht. Stets weiter wandernd kommt man an einem kaum erkennbaren, nach rechts abbiegenden Pfad (den man ignoriert) und einer verfallenen Hütte vorbei, bis man schließlich den Fuß der Karspitze erreicht. Der Weg geht jetzt schroff nach links und auf einen Kamm hinauf, um dort in Richtung des gut sichtbaren weißen Kreuzes auf dem Gipfel des Crabun weiter zu führen (2410 m), wo sich etwas weiter unterhalb der Bergspitze ein Biwak befindet.

Naturpark Mont Avic

Melanargia Galathea, una delle tante farfalle che è possibile<br /> ammirare nel Parco del Mont Avic

Der erste Naturpark im Aostatal , ein Habitat von unbeschreiblich suggestivem Reiz.
Der Naturpark des Mont Avic wurde im Jahr 1989 gegründet, um die Ressourcen des Hochtals des Torrente Chalamy (Champdepraz) zu bewahren; im Jahr 2003 wurden diese Schutzmaßnahmen auch auf einen Teil des Dondena-Tals, bis hin zu den Gebirgskämmen des Soana- und Cogne-Tals erweitert. Der Park dehnt sich über eine Fläche von 5.747 Hektar aus, grenzt an den Nationalpark des Gran Paradiso und wurde zu einem Gebiet von Gemeinschaftlichem Interesse und zu einem Spezial-Naturschutzgebiet erklärt. Der Naturpark des Mont Avic kennzeichnet sich durch seine ausgesprochen suggestiven landschaftlichen Aspekte und die Gebiete, die nur am Rande vom Menschen verändert wurden. Auf der Seite von Champdepraz hat die unebene Orographie die agropastorale Tätigkeit eingeschränkt und den Massentourismus gebremst; die Wälder des Chalamy-Tals, die durch die Bergwerkaktivitäten der vergangenen Jahrhunderte eine bemerkenswerte Verarmung erlitten, haben erneut einen Großteil ihrer ursprünglichen Charakteristiken wieder gewonnen und bieten dem Besucher heute Schauspiele und Anblicke von unbeschreiblichem Reiz; das Hochtal Champorcher weist eine sanfte, ebene Orographie und weitläufige Wiesen auf, die Steinböcke, Gämsen und Murmeltiere beherbergen. Im Innern des Gebietes können interessante Naturaspekte bewundert werden, wie: unebene und charakteristische geologische Formen, endemische Alpenpflanzen, pflanzliche Verbindungen auf den grünen Steinoberflächen, den größten regionalen Wald von Berg-Spirken, verschiedene Wasserspiegel , Sümpfe und Torfgruben sowie die meist verbreitetsten Bergtiere und eine große Auswahl an Insekten. Der Ort ist erreichbar über die Autobahn A5, Ausfahrt Verres - Staatsstraße SS26 Richtung Aosta - Bundesstraße Nr. 6, über den Ort Fabbrica, bis nach Champdepraz -Gemeindestraße nach Chevrere. Alternativ: über die Autobahn A5, Ausfahrt Pont Saint Martin -Staatsstraße SS26 Richtung Aosta - Bundesstraße Nr. 2 von Hone nach Champorcher - in der Ortschaft Chardonney beginnt die Route Alta Via Nr. 2.

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